Ausflug nach Pfaffenhofen a.d.Ilm und Umgebung

Es war ein strahlend schöner Spätsommertag, als wir Schwestern zusammen mit Mitarbeiterinnen durch das Dachauer Hinterland fuhren. Das Foto entstand im Garten von Traudi H. unter einem wunderschönen Kastanienbaum. Zuvor waren wir, nach einer Stadtführung in Pfaffenhofen a.d.Ilm, bei Maria H. auf dem Hörmann Hof. Maria H. zeigte uns den schönen Bauernhof und die nebenstehende Kirche St. Landbert. Sie wirkt dort als Mesnerin und hält die Kirche blitzsauber. Stolz zeigte sie uns die Kirche und erzählte uns deren Geschichte. Anschließend ging die Fahrt weiter durch die wunderschöne Natur des Dachauer Hinterlandes Richtung Jetzendorf zu unserer ehemaligen Mitarbeiterin Traudi H. Dort wurden wir mit Kaffee und leckeren Kuchen verwöhnt, die die Mitarbeiterinnen gebacken hatten. Nach schönen Gesprächen in lustiger Runde ging dieser eindrucksvolle Ausflugstag, gespendet von den Mitarbeiterinnen, zu Ende und wir fuhren mit Blick auf ein wunderbares Abendrot und nachhaltigen Eindrücken nach Hause.

Oktoberrosenkranz

Madeleine Delbrèl spricht dem Gebet eine “unsere Welt verwandelnde Kraft” zu. Sie sagt: “Heute ist beten die größte Wohltat, die man der Welt erweisen kann.” Hierzu eine Deutung dieser Worte, die geprägt ist von eigenen Gebetserfahrungen

Das Beten ist zunächst eine Wohltat für mich selbst. Eines ist sicher: Gott braucht mein Gebet nicht. Er weiß überdies, was mir fehlt und wie es um mich steht, – besser als ich es selbst wissen kann. Gottes wegen brauche ich nicht zu beten, aber ich bete um meinetwegen. Je mehr Beten einen festen Platz in meinem Leben hat, desto fester bin ich überzeugt, dass ich mein Leben und alles, was mein Leben wirklich bereichert und letztlich lebenswert macht, selbst nicht machen kann. Das alles ist Geschenk, für das ich offen sein, bei dem ich mitwirken, das ich aber letztlich nicht entscheidend beeinflussen kann. Wenn ich vor einem Problem stehe, bringe ich dieses Problem in meinem Gebet vor Gott. Und ich staune, wie sich Vieles in meinem Leben, auch Schweres und Belastendes, zum Guten wendet. Das Gebet ist eine Wohltat für mich selbst, für meine Mitmenschen für die ich bete und schließlich für das, was weltweit geschieht.

Der Oktober ist der Rosenkranzmonat. Dieses Perlengebet ist uralt, geht bis zu den Anfängen des Christentums zurück. Es ist ein meditatives Gebet, gibt Kraft für den Alltag, Trost in Krankheit, Trauer und Leid. Von Montag bis Freitag beten wir Schwestern in der Kirche St. Josef am Abend um 17:00 Uhr gemeinsam mit anderen Gläubigen das Rosenkranzgebet und vernetzen uns mit den vielen Menschen, die weltweit beten. Wie Madeleine Delbrél sind auch wir davon überzeugt: «Heute ist beten die größte Wohltat, die man der Welt erweisen kann.»” 

 

Gedanken zum Fest des Hl. Franziskus von Assisi

Auf diesem Fresko von Giotto sehen wir, wie Franziskus von Assisi Papst Innozenz III. ein Stück Pergament mit Worten aus dem Evangelium anbot, als er um Zustimmung für seine Lebensweise bittet.

In unserer Zeit ist es Papst Franziskus, der sich an Franziskus von Assisi wendet, um Worte der Ermutigung und Unterstützung zu suchen, um seinen Dienst als Heiliger Vater zu leiten. Dies findet sich unter anderem in den Enzykliken Laudato si und Fratelli Tutti. Das Leben und die Worte des heiligen Franziskus sind zusammen mit den Botschaften unseres Papstes Franziskus für uns gleichermaßen bahnbrechend und inspirierend.

Quelle: Markus Heinze OFM Geschäftsführer franciscans International

Erntedank

 

                                                    Erntedankschmuck in der Kirche St. Josef in Schönbrunn

Mit dem Erntedankfest, am ersten Sonntag im Oktober, erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Garten- und Feldfrüchten festlich geschmückt, so auch bei uns in Schönbrunn in unserer Kirche St. Josef.

Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. So denken wir an diesem Tag besonders auch an die Menschen, die arm sind, die hungern und unsere Unterstützung brauchen.

 

Ordensjubiläum bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn

Links neben Pfr. Bartmann Sr. M. Concordia u. Sr. Fortunata, rechts Sr. M. Dyionisa, Sr. Maria Goretti und Sr. M. Laurentia

Am Samstag, den 25. September 2021, haben wir Franziskanerinnen von Schönbrunn mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Josef das Ordensjubiläum von fünf Schwestern gefeiert. Sr. M. Concordia kann auf 70 Ordensjahre zurückschauen und feierte das sogenannte Gnadenjubiläum, Sr. Maria Goretti feierte das Eiserne Jubiläum, sie legte vor 65 Jahren ihr Ordensgelübde ab. Das 60jährige, das Diamantene Jubiläum, feierten Sr. M. Fortunata und Sr. M. Dionysia. Auf 50 Jahre Ordensjahre schaut Sr. M. Laurentia zurück und feierte das Goldene Ordensjubiläum.

„In einer Zeit, in der die Lebensform nach den Evangelischen Räten der Armut, des Gehorsams und der Ehelosigkeit stark hinterfragt wird, geben unsere Jubilarinnen ein überragendes Zeugnis von einem Leben langjähriger Bindung an die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Schönbrunn. Der heilige Franziskus war und ist uns Vorbild in unserer Lebensform nach den Evangelischen Räten, des Lebens in geschwisterlicher Gemeinschaft und des Dienstes für Menschen mit Unterstützungsbedarf. In den vielen Jahrzehnten, die unsere Schwestern in Schönbrunn leben, haben sie mit viel Liebe und großem Einsatz mit den und für die Menschen hier in Schönbrunn gelebt und gearbeitet. Darüber freuen wir uns und das feiern wir“ so die Worte der Generaloberin der Franziskanerinnen von Schönbrunn, Schwester Maria Gabriele Konrad.

Nach einem sehr schönen Gottesdienst feierten die Angehörigen und Schwestern beim festlichen Mittagsmahl und freuten sich über das zum Festtag passende sonnige Spätsommerwetter.

Exerzitien mit Bruder Leopold Mader OMinConv

      Bruder Leopold mit Schwestern in der Kapelle St. Raphael

Fünf Tage lang durften 23 Schwestern mit Begleitung von Bruder Leopold Mader intensive Tage franziskanischer Exerzitien durchgehen und erleben. Und es war ein Erlebnis. Das Thema lautete “An Franziskanischen Orten das Leben ordnen”. Bruder Leopold Mader ist ein begnadeter franziskanischer Mensch. Er hat nicht nur die Gabe der Rede, mit Leidenschaft und Lebenserfahrung ist er ein einzigartiger Wegführer zu franziskanischer Spiritualität. Es hat gut getan, davon wieder inspiriert zu werden. Danke Bruder Leopold.

 

 

Die Wundmale des Hl. Franziskus von Assisi

                          Stigmatisation, Buchmalerei
                        © Museo Francescano di Roma

Die Franziskanische Familie feiert heute, am 17. September, weltweit das Gedächtnis an die Stigmatisation des Hl. Franziskus von Assisi.

1224 geht Franziskus auf den Berg La Verna, um dort nach Gott und seinem inneren Frieden zu suchen. Er ist zu tiefst verzweifelt. Er weiß nicht mehr, ob sein Leben geglückt oder gescheitert ist.
In dieser dunklen Nacht der Verlassenheit, des Verrates und der vielfältigen Leiden zieht sich Franziskus in die Einsamkeit von La Verna zurück, um dort in der „Finsternis seines Herzens“ (Gebet vor dem Kreuz), in seinen Verletzungen und Enttäuschungen nach Gott zu suchen. Der leidende Franziskus betrachtet im Gebet intensiv das Leiden Christi am Kreuz. In einem tiefen, innigen Mitleiden öffnet er sich für den verwundeten und gekreuzigten Christus. Dabei wird ihm eine einzigartige, mystische Erfahrung geschenkt. Er erfährt, wie seiner Sehnsucht und Liebe die brennende Sehnsucht und Liebe Gottes in der Gestalt eines Seraphs entgegenkommt. In der Gottesbegegnung auf La Verna wird Franziskus zu einem ganz von der Liebe Gottes durchformten Menschen. Seele, Geist und Körper, seine ganze Wirklichkeit werden in die Begegnung mit Gott hineingenommen. Die Glut des Geistes gestaltet ihn in das Bild des gekreuzigten Christus um. Die Wundmale, die er bis dahin in seinem Herzen getragen hatte, brechen nach außen durch. In dieser tiefen Liebesvereinigung werden ihm Heilung, Versöhnung und innerer Frieden geschenkt. Als gewandelter und versöhnter Mensch kehrt er von La Verna zu den Menschen zurück.
Fazit: Franziskus erfährt, dass unvergebene Schuld, sei es sich selbst oder anderen gegenüber, unfrei macht und den Fortschritt des Lebens hemmt. Die Erfahrung der bedingungslosen Barmherzigkeit Gottes wird für ihn zum Maßstab für die Begegnung mit den Menschen.

30 Jahre Tätigkeit im Franziskuswerk Schönbrunn

Sr. Benigna, Sr. Johanna, Frau Kirchner, Sr. Barbara, Sr. Gabriele (von lks. n.rechts)

Es war ein schönes, berührendes Zusammensein mit Frau Kirchner, die über 30 Jahre im Franziskuswerk Schönbrunn als Sekretärin tätig war. Die zahlreichen Veränderungen, Umwandlungen und Umstrukturierungen in drei Jahrzehnten erlebte sie mit. Immer war sie eine loyale Mitarbeiterin. Nun geht sie in den Ruhestand. 30 Jahre verbinden und bei einer schönen Abschiedsrunde konnten wir die verschiedensten Erinnerungen austauschen, aber auch DANKE sagen und Frau Kirchner eine gute und gesegnete Zukunft wünschen.

 

 

Fest Maria Namen

                          Mariengrotte im Garten der Franziskanerinnen von Schönbrunn

Heute, am Fest Maria Namen, am 12. September, feiern wir Franziskanerinnen von Schönbrunn den Namenstag mit Maria, der Mutter Jesu.

Wie in vielen Ordensgemeinschaften üblich, so darf auch bei uns jede Schwester seit dem Ordenseintritt zusätzlich zum eigenen Ordensnamen  den Namen Maria tragen und wir freuen uns sehr darüber.

Vor dem 16. Jahrhundert war die Verwendung des Namens Maria aus Ehrfurcht vor der Mutter Gottes eher selten. Heutzutage wird Maria häufig als Vorname, seit dem 19. Jahrhundert sogar als zweiter Vorname für Männer, sowie als Patronin für Kirchen, Orte und Orden verwendet.

Maria als herausragende Gestalt unter den Heiligen ist für uns ein besonderes Vorbild. Ihr Name, ihre Erwählung, ihre Fürsprache gilt allen Menschen.

Gerne pilgern wir heute zur Muttergottes in unserem Garten. Unter jahrhundertalten wunderschönen Bäumen ist dort seit vielen Jahrzehnten ihr Platz. Es war stets und ist auch heute für uns ein Gebetsort, ein Kraftort, dorthin tragen wir unsere Freuden und unsere Bitten.

Gesundes aus dem Klostergut Harpfetsham

                   Ausschnitt aus dem Gemüsegarten                         Sr. M. Cäcilia beim Gießen der Tomatenstöcke 

Alle schätzen die gesunde Klosterküche in unserem Klostergut Harpfetsham im Landkreis Traunstein. Die Kursgäste, die Urlaubsgäste, die Hausbewohner:innen……….. Sr. M. Cäcilia ist eine Meisterin ihres Faches. Sie hat einen großen Gemüsegarten mit schier unerschöpflichen Gemüsesorten, Beeren, Kräutern und und und……. Im Klostergarten wächst alles, was die Küche für die gesunde Ernährung der Hausbewohner:innen und Gäste braucht: Tomaten, Karotten, Lauch, Kohlrabi, Zuchini, Kürbis, Kartoffel, verschiedenste Salatsorten, Bohnen, Rote Rüben, Zwiebeln, Mangold, Radischen, Boretsch….. Die Gäste schätzen das sehr und genießen das gesunde Essen.

Sr. M. Regina und Sr. M. Cäcilia freuen sich, dass es nach der schwierigen Coronazeit wieder möglich ist, Kurs- und Urlaubsgäste willkommen zu heißen.

      Sr. M. Regina                    Sr. M. Cäcilia                                                                  Yogakurs im September im Innenhof von Klostergut Harpfetsham