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10 Jahre – ein besonderes Jubiläum – 31.07.2021

Hr. Holl                Sr. M. Gabriele                  Fr. Streich

Stiftungsvorständin und Geschäftsführerin Michaela Streich und Stiftungsvorstand und Geschäftsführer Markus Holl feiern in 2021 ein besonderes Jubiläum. Beide haben vor 10 Jahren im Franziskuswerk Schönbrunn ein umfassendes Aufgabenfeld übernommen. Frau Streich am 01.09.2011 als Leiterin für das Geschäftsfeld Soziale Dienste und Einrichtungen, Bildung und Kultur, Herr Holl am 01.11.2011 als Leiter für das Geschäftsfeld Verwaltung, Finanzen und Personal. 2017 wurde beiden die verantwortungsvolle Position Stiftungsvorstand:in für die neu gegründete Viktoria-von-Butler-Stiftung und Geschäftsführer:in für das Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH übertragen. Sr. M. Gabriele, Generaloberin und Stiftungsratsvorsitzende, würdigte die 10 Jahre und das Engagement der beiden Vorstände/Geschäftsführer in Anwesenheit des gesamten Stiftungsrates mit anerkennenden Worten und überreichte beiden je eine Flasche edlen Wein, der von einem franziskanischem Weingut stammt. Das Bild des Weinstocks auf der Weinflasche versinnbildlicht das Wirken und Frucht bringen im christlich-franziskanischen Geist. Herzlichen Glückwunsch und Danke, liebe Frau Streich, lieber Herr Holl.

 

Pfarrverband-Firmung in der Klosterkirche St. Josef Schönbrunn – 16.07.2021

Die Sonne zeigte sich rechtzeitig zur Firmung der Firmlinge aus dem Pfarrverband Röhrmoos-Hebertshausen. Abt Markus vom Kloster Scheyern war  gekommen, um die Firmung zu spenden. Er tat dies mit wohlwollenden Worten und guten Segenswünschen für die Firmlinge. Eine Instrumental- und Gesangsgruppe aus dem Pfarrverband umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Wie schon eine Woche zuvor bei der Erstkommunion, musste auch die Feier der Firmung in Gruppen geteilt werden. Es zeigte sich, dass die Klosterkirche St. Josef einen schönen und würdigen Rahmen für diese Feierlichkeiten bietet. Nicht zuletzt auch durch die Größe der Kirche.

 

Ein Gartenfest für Schwestern und Mitarbeiter/-innen – 5.07.2021

              Sr. Stephy und Sr. Monika                                          Die Jungbläser der Blaskapelle Schönbrunn

Generaloberin Sr. M. Gabriele begrüßt                  Hausmeister und Mitarbeiterinnen des Hauswirtschaftsteam

Es war ideales Wetter für ein Zusammenkommen im Freien. Am Sonntag die Schwestern, am Montag die Mitarbeiter/-innen. Am Sonntag stellten sich auch die Jungbläser der Blaskapelle Schönbrunn ein und spielten flotte bayerische Weisen. Es tat gut, nach langer Zeit wieder einmal zusammen zu kommen und, bei gebührendem Abstand, sich auszutauschen, gutes Essen und Trinken zu genießen und das Grün des Gartens als wunderschöne Kulisse auf sich wirken zu lassen.

80.Geburtstag von Sr. Maria Michaela – 19.06.2021

Einer „jugendlichen Achtzigerin“ gratulierten am 18.06.2021 die Schwestern der Generalleitung, Herr Pfarrer Bartmann, Herr Bürgermeister Kugler und Frau Michaela Streich vom Vorstand der Viktoria-von-Butler-Stiftung.

Der Tag hatte bereits begonnen mit Gratulation und dem Gebet der Mitschwestern beim gemeinsamen Gottesdienst. Am Nachmittag feierte Sr. M. Michaela zusammen mit ihren Mitschwestern in der Wohngemeinschaft und nun freut sie sich auf die Feier mit den Angehörigen in wenigen Wochen zuhause in der Oberpfalz.

Sr. M. Michaela erzählte beim Zusammensein der Gratulanten von Stationen ihres Wirkens in Schönbrunn: Nach ihrem Ordenseintritt war sie zunächst tätig in der Küche, dann in der Brauerei und schließlich mehrere Jahrzehnte im Wohnbereich des Franziskuswerk Schönbrunn. Jetzt hilft Sr. M. Michaela in verschiedenen Aufgaben innerhalb der Ordensgemeinschaft.

Gerne schaut Sr. M. Michaela auf vielerlei Unternehmungen zusammen mit Menschen mit Behinderung zurück. Wanderungen, Ferienfreizeiten und nicht zuletzt die Fußwallfahrten nach Altötting. Heute sei alles ein bisschen weniger, doch immer noch ist Sr. M. Michaela aktiv und agil.

Nachruf Schwester Maria Kosma Brunner – 5.06.2021

Am vergangenen Montag, den 31. Mai 2021, ist unsere liebe Mitschwester Maria Kosma Brunner im Alter von 98 Jahren heimgegangen in die ewige Heimat bei Gott. Der Kreis eines langen und erfüllten Lebens hat sich geschlossen. Es war ein Leben, das über viele Jahre geprägt war von Arbeit und Gebet. Und es waren die beiden letzten Lebensjahrzehnte, in der unsere Schwester Maria Kosma, geborgen in der Sorge der Gemeinschaft, Alter und zunehmende Gebrechlichkeit durchleben und wohl manches mal auch durchleiden musste. Schwester Maria Kosma ist, gebürtig im Landkreis Kelheim, am 24.April 1951 mit 29 Jahren in unser Kloster eingetreten. Bis dorthin arbeitete sie nach dem Schulbesuch 13 Jahre lang in der elterlichen Landwirtschaft. Am 5.Januar 1952 erhielt sie in der Einkleidung den Ordensnamen Schwester Maria Kosma. Am 7.Januar 1954 legte sie die erste Profess und am 24. Januar 1960 die ewige Profess, die Profess auf Lebenszeit ab. Weil sie viel Erfahrung mitbrachte, wurde sie auch nach dem Ordenseintritt in der klösterlichen Landwirtschaft eingesetzt. Es sollte sich zeigen, dass mit der Kenntnis, viel Liebe und Geschick verbunden waren. So war es dann insbesondere die Sorge für die Tiere, die den Aufgabenbereich von Schwester Kosma ausmachte. Mit viel Gespür und Verantwortungsbewusstsein war sie insgesamt 49 Jahre in der Aufzucht der Kälber tätig. Im Jahr 2000 begann der Ruhestand für unsere Schwester Maria Kosma. Sie zog um in unser Schwesternaltenheim St. Raphael und lebte dort bis zu ihrem Sterben. Die letzten zwölf Lebensjahre von Schwester Maria Kosma waren gezeichnet von zunehmender Hilfebedürftigkeit und Schwäche. Mehr und mehr war sie angewiesen auf Betreuung und Pflege. Das Nachlassen der körperlichen Kräfte führte zur Bettlägerigkeit. Schwester Maria Kosma konnte sich die letzten Jahre sprachlich nicht mehr mitteilen. Es verlangte in der Betreuung viel Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen, beides wurde ihr zuteil von den Mitarbeiterinnen und Schwestern in unserem Altenheim St. Raphael. Sie durfte von ihnen viel Zuwendung und Angenommensein erfahren und dafür sind wir sehr dankbar. Schwester Maria Kosma war gerne und froh in der Gemeinschaft der Mitschwestern. Sie war eine treue Beterin. Viele Stunden verbrachte sie bei der Anbetung vor dem Allerheiligsten. Mit dem Rosenkranz in den Händen, konnte man Schwester Maria Kosma oft in ihrem Zimmer antreffen. Sie gehörte zu den stillen und eher unauffälligen Schwestern. Wir werden uns an ihre Bescheidenheit und Dankbarkeit erinnern, an ihr ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Wir werden uns an eine Schwester erinnern, die treu und zuverlässig lebte und diente.

Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn danken unserer lieben Mitschwester Maria Kosma für ihr Lebenszeugnis, für ihr Leben, Beten und Dienen in unserer Gemeinschaft mit einem ewigen “Vergelt’s Gott”.

Statement der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft (INFAG) zu dem Konflikt im Nahen Osten und den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland – 18.05.2021

Ihrem Leitspruch „pax et benum – Frieden und Gutes“ verpflichtet, sind die Mitglieder der Franziskanischen (Ordens)Gemeinschaften erschüttert über die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Insbesondere darüber, dass den palästinensischen und israelischen Angriffen immer mehr Zivilisten, darunter auch viele Kinder, zum Opfer fallen. Wir fordern beide Konfliktparteien auf, die Waffen schweigen zu lassen, die Gewalt zu beenden und die Menschenrechte zu achten. Ein dauerhafter Friede beruht auf einer Gerechtigkeit, welche die berechtigten Interessen von Autonomie und Sicherheit beider Seiten berücksichtigt. Beide Konfliktparteien sind Täter und Opfer zugleich. Eine Deeskalation der Gewalt bezieht daher die komplexe Geschichte des Konfliktes und ihre Wirkmächtigkeit mit ein. Einseitige Polarisierungen, Diffamierungen und Schuldzuschreibungen vertiefen die Gräben, tragen aber nicht zu einer Lösung bei.
Mit großer Sorge sehen wir die antijüdischen Aktionen hier in Deutschland. Eine berechtigte Kritik am Handeln des Staates Israel rechtfertigt in keiner Weise ein gewaltsames Vorgehen gegen unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und ihre Einrichtungen. Wir verurteilen die Angriffe auf Synagogen und den zunehmenden Antisemitismus auf das Schärfste. (EM, MF, SF)

Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG) ist ein Zusammenschluss der deutschsprachigen franziskanischen Ordensgemeinschaften in Deutschland, Luxemburg und Belgien.

10-jähriges Dienstjubiläum von Frau Manuela Müller – 7.05.2021

Generaloberin Sr. M. Gabriele und Frau Manuela Müller

Am 01. Mai 2011 begann Frau Manuela Müller ihren Dienst in der Verwaltung der Seelsorge Schönbrunn. Generaloberin Sr. M. Gabriele und Sr. M. Barbara überraschten Frau Müller mit einem kleinen Präsentkorb und gratulierten zur 10-jährigen Dienstzugehörigkeit bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn. Frau Müller arbeitet ebenfalls in der Verwaltung des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertshausen. Doch jeden Donnerstag ist sie vor Ort in Schönbrunn und kümmert sich zuverlässig um die Erstellung der Gottesdienstordnungen und um vieles mehr in Verwaltung und Organisation. Es ist schön, dass Frau Müller von sich sagt, sie fahre immer gerne nach Schönbrunn, habe gute Kontakte und Begegnungen und verspüre eine gute Arbeitsatmosphäre.

Willy Sedlmaier verabschiedet sich – 5.05.2021

   Willy Sedlmaier mit Generaloberin Sr. M. Gabriele

Bevor Herr Willy Sedlmaier am 16. April 2021 in den Vorruhestand trat, sprach er bei Generaloberin Sr. M. Gabriele vor. Es war ihm wichtig, sich nach 26 Jahren der vielseitigen Mitarbeit im Franziskuswerk Schönbrunn, bei den Franziskanerinnen zu verabschieden und die vielen Jahre kurz noch einmal Revue passieren zu lassen. Sr. M. Gabriele dankte Herrn Sedlmaier für seinen engagierten Einsatz in Schönbrunn, gerade in den Zeiten des Wandels in den vergangenen Jahrzehnten. Sie wünschte ihm eine stabile Gesundheit und Gottes Segen für die Zukunft.

Maria wir grüßen Dich – 3.05.2021

 

      Marienaltar in der Kirche St. Josef, Schönbrunn

Der Mai ist ein Frühlingsmonat und die Natur erwacht zum Leben. Die Kirche gedenkt in diesem Monat der Gottesmutter Maria, der Mutter Jesu – sie ist schließlich ein Inbegriff des wachsenden Lebens. Sie hat Gottes Sohn geboren, der den Tod besiegt hat und steht somit, wie der Mai, für den Neuanfang.

Wie überall im katholischen kirchlichen Raum, so verehren auch wir in Schönbrunn im Monat Mai die Mutter Maria. Besonders gerne beten wir im Marienmonat das Rosenkranzgebet. Darin wird Maria um ihre Fürsprache bei Gott angerufen. Sie wird jedoch nicht angebetet, da dies nur Gott allein zusteht. Auch zahlreiche Kirchenlieder beschäftigen sich mit Maria als der Mutter Gottes, die besonders im Mai im Blick steht: so etwa in dem alten katholischen Lied „Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“.

 

 

30jähriges Dienstjubiläum von Frau Ingrid Pfaffelmoser – 4.04.2021

Frau Pfaffelmoser    Sr. M. Barbara     Sr. M. Gabriele

Sr. M. Barbara und Generaloberin Sr. M. Gabriele überraschten Frau Ingrid Pfaffelmoser mit einem kleinen Präsentkorb und einem Blumenstrauß bei der Gratulation zu ihrem 30jährigen Dienstjubiläum. Seit 1991 ist Frau Pfaffelmoser durchgängig in unserer Ordensschneiderei tätig, vor der Geburt ihrer Tochter ebenfalls schon einige Jahre. Mit viel Geschick sorgt Frau Pfaffelmoser gemeinsam mit unserer Damenschneidermeisterin Sr. M. Fridolinde für korrekt sitzende Kleider und Schürzen unserer Schwestern. Doch auch vielerlei andere Näharbeiten sind auszuführen und so ist Frau Pfaffelmoser, laut Sr. M. Fridolinde, zum Beispiel beim Einnähen von Reißverschlüssen aller Art unschlagbar.