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Lasset uns beten – 23.02.2021

Auch wenn wir vielleicht seit vielen Jahren beten, so müssen wir doch immer lernen!

Kardinal Reinhard Marx hat die Bedeutung des Vaterunsers betont und eine besondere Auseinandersetzung mit dem Gebet in der Fastenzeit empfohlen. “Ich glaube, für uns Bischöfe und für alle in der Kirche wäre es eine sehr, sehr gute Übung, in der Fastenzeit das Vaterunser ganz langsam, ganz bedächtig und betrachtend zu lesen und zu beten”, sagt Marx in einem am heutigen Dienstagmorgen auf Facebook veröffentlichten Video-Impuls. Dadurch spüre man etwas von dem, was Jesu Anliegen gewesen sei und was ihn umgetrieben und bewegt habe. “Und dann finden wir auch in seine Nachfolge”, so der Erzbischof von München und Freising.

Lasst uns beten, wie es der Herr uns gelehrt hat…..

Österliche Bußzeit – 23.02.2021

      Segnung der Asche zur Austeilung der Asche

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, die österliche Bußzeit. Vor uns liegen Wochen der Suche nach dem, was unser Leben wichtig und wertvoll macht, was uns trägt und Kraft gibt im Alltag. Wochen, die uns einladen, genau hinzuschauen auf das “zu viel” und auf das “zu wenig” in unserem Leben. Im Aschenkreuz finden Vergänglichkeit und Ewigkeit zueinander. Beim Austeilen der Asche spricht der/die Spender*in “Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium” oder “Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst”

Eines ist sicher: Da ist einer, der alle unsere Wege mit uns geht. ER weiß um unser Suchen nach dem rechten Weg, um unser Ringen um “richtig” und “falsch”, unser Sehnen und unser Hoffen.

In diesem Sinne wünschen wir uns gegenseitig einen gesegneten Weg durch die österliche Bußzeit.

Fasching in Coronazeiten – 15.02.2021

Sie ließen es sich nicht nehmen, unsere tollen Frauen vom Hauswirtschaftsteam. Sie waren in den vergangenen Wochen in unermüdlichem Einsatz bei uns Schwestern tätig. Viele von uns Schwestern waren ja mit Covid-19 infiziert und erkrankt. Dies bedeutete auch für unsere Mitarbeiterinnen eine zusätzliche Herausforderung. Sie mussten und müssen zusätzliche Schichten abdecken, Testungen mitmachen, Schutzkleidung tragen und und und. Sie taten es und tun es stets mit Selbstverständlichkeit, auch an den Wochenenden, aber auch aus großer Loyalität zu uns Schwestern. Heute nun wollten sie den Rosenmontag nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden lassen. Und Schwups, zauberten sie über die Schutzkleidung jede Menge Wattebälle, so dass sie selber wie Schneebälle ausschauten und so mit Musik durch Gänge und Räume zogen. Damit nicht genug, sie verschenkten köstliche Faschingskrapfen und “Energy-Fläschchen”. Ihr seid schon eine Wucht, liebe Mitarbeiterinnen.

Nachruf Schwester Maria Ambrosia Höckmeier – 13.02.2021

Am Dienstag, den 09. Februar 2021, ist unsere liebe Mitschwester Maria Ambrosia im Alter von 82 Jahren heimgegangen in die ewige Heimat bei Gott. Schwester Maria Ambrosia wurde zuvor 13 Tage lang auf der Intensivstation behandelt. Eine Lungenentzündung in Folge der Covid-19-Infektion machte dies erforderlich. Es waren Tage des Hoffens und Bangens, Tage des Leidens und des Betens. Gott hat das “Amen” gesprochen und Schwester Maria Ambrosia, gestärkt mit dem Sakrament der Krankensalbung und dem Empfang der Krankenkommunion, zu sich gerufen. Schwester Maria Ambrosia war gebürtig im Landkreis Pfaffenhofen/Ilm. In der Taufe erhielt sie den Namen Marianne. Am 01.März 1957 trat sie als Kandidatin in unser Kloster ein. Am 06.Januar 1960 legte sie die erste Profess und am 16. Januar 1966 die ewige Profess, die Profess auf Lebenszeit ab. Nach dem Ordenseintritt arbeitete Schwester Maria Ambrosia zunächst zwei Jahre in der Küche. Dann begann sie die Lehre im Brauer- und Mälzerhandwerk und legte im März 1961 die Gesellenprüfung und im September 1964 die Meisterprüfung ab. Bis ins Jahr 1977 war Schwester Maria Ambrosia dann in unserer Brauerei tätig. Es war eine Aufgabe, die sie mit viel Können und Freude ausübte. Nach Stilllegung der Brauerei schulte Schwester Maria Ambrosia um und qualifizierte sich als Krankenpflegehelferin für den Aufgabenbereich der nächsten 22 Jahre. So lange war Schwester Maria Ambrosia in der Pflege und Betreuung der kranken und alten Mitschwestern tätig. Sie tat es  mit viel Liebe und Umsicht, ganz dem Wort des Evangeliums folgend: “Was Ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt Ihr mir getan.” Später, als die Pflegetätigkeiten für sie zu anstrengend wurden, ließ sie sich  in medizinischer Fußpflege ausbilden und war bis vor zwei Jahren in ihrer Praxis im Haus St. Raphael und bei Hausbesuchen in vielen Wohngruppen des Franziskuswerk Schönbrunn tätig. Bis zuletzt hat Schwester Maria Ambrosia dann noch im Refektor, im Speisesaal der Schwestern mitgeholfen und auch Dienste an der Klosterpforte übernommen. Sie war immer hilfsbereit und sie war gerne bei den Menschen. Ihre Kontaktfreude, ihre Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit wird immer in Erinnerung bleiben. Schwester Maria Ambrosia hat viel gearbeitet und sie hat viel gebetet. Sie war eine große Verehrerin der Gottesmutter. “Meine Himmelsmutter” hat sie sie genannt. 24 Jahre lang nahm sie jährlich an der Fußwallfahrt nach Altötting teil. Schwester Maria Ambrosia lebte fest verwurzelt in unserer Schwestergemeinschaft. Es war ihr immer wichtig, bei den gemeinsamen Terminen und Anlässen anwesend zu sein und sich einzubringen. Treu im Beten, treu im Dienen, treu und zuverlässig in menschlicher und geistlicher Verbundenheit, so könnte man es wohl beschreiben, was das Wesen von Schwester Maria Ambrosia ausmachte.

Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn danken unserer lieben Mitschwester Maria Ambrosia für ihr Lebenszeugnis, für ihr Leben, Beten und Dienen in unserer Gemeinschaft mit einem ewigen “Vergelt’s Gott”.

 

 

Blumengruss und Dankesworte für die Generaloberin – 8.02.2021

Sr. M. Gabriele                          Sr. M. Barbara

Ein halbes Jahr ist es am 8.Februar, dass Sr. M. Gabriele Konrad zur Generaloberin der Franziskanerinnen von Schönbrunn gewählt wurde. Dies und ihr unermüdlicher Dienst in der Zeit der Coronapandemie waren Anlass, dass ihr die Generalvikarin Sr. M. Barbara mit einem Blumengruss, stellvertretend für alle Schwestern, von Herzen Danke sagte. In dem halben Jahr, in dem Sr. M. Gabriele nun als Generaloberin die Verantwortliche für die Kongregation ist, zu aller erst für die Mitschwestern, hat sie Hervorragendes geleistet. Ja, man kann sagen, so die Worte von Sr. M. Barbara, dass Sr. M. Gabriele mit der Corona Situation  das Meisterstück als umsichtige Generaloberin mit Bravour absolviert hat. Eine große Zahl der Schwestern und Mitarbeiterinnen hatte sich nämlich mit dem Coronavirus infiziert und erkrankten mit wenigen bis leichten bis heftigen Symptomen. Die Quarantänen mussten mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden, Ersatzpersonal musste angeworben werden, die Organisation im Haus musste mit den Mitarbeiter*innen besprochen werden und die Versorgung mit Essen, Lebensmitteln usw. für die erkrankten Schwestern musste sichergestellt werden. Das Nötige an Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln, FFP2 Masken udgl. musste bereitstehen, PoC-Schnelltestungen und Impftermine mussten organisiert werden. In täglichen Telefonaten mit den erkrankten Schwestern erkundigte sich Sr. M. Gabriele über den Gesundheitszustand und die Befindlichkeiten, täglich richtete sie ein Schreiben an alle Schwestern, damit alle über die Situation in der Gemeinschaft und über die zu treffenden Maßnahmen und zu gehenden Schritte informiert waren, immer mit einem mutmachenden geistlichen Wort versehen. Hinzu kam, dass zwei unserer betagten Schwestern an Corona verstorben sind und einige Schwestern für längere Zeit zur Sauerstoffversorgung ins Krankenhaus  mussten und und und…..

Sr. M. Barbara überreichte einen Blumenkorb und sagte von Herzen Danke und Vergelt’s Gott. Und wir Schwestern applaudierten dazu, unsichtbar zwar, denn zur Zeit dürfen wir uns ja nicht im größeren Rahmen versammeln.

Nachruf Schwester Maria Justina Schwimmbeck – 8.02.2021

Am Freitag, den 22. Januar 2021, ist unsere liebe Mitschwester Maria Justina Schwimmbeck an ihrem 93. Geburtstag heimgegangen in die ewige Heimat bei Gott. Der Geburtstag ihres ewigen Lebens war gekommen. Die bedrückende Situation der Coronapandemie, die eigene Erkrankung, die zunehmende Müdigkeit und Mattheit, all das hat ihr den Lebensmut und die Lebenskraft genommen. Die Kraft hat nicht mehr gereicht und so hat der Herr über Leben und Tod wohl gesprochen: “Komm heim.” Schwester Maria Justina war gebürtig in Leinbach, Kreis Landshut. 1948 trat sie knapp 20jährig als Kandidatin in unser Kloster ein. Am 06.01.1949 erhielt sie bei der Einkleidung den Ordensnamen Schwester Maria Justina. Am 07.01.1949 legte sie die erste Profess und am 13.01.1957 die ewige Profess, die Profess auf Lebenszeit ab. In diesem Jahr sind es 70 Jahre geworden, dass Schwester Maria Justina zusammen mit acht weiteren Schwestern ihre Ordensgelübde versprochen hat. Es war für sie schön, dass sie in den vergangenen Monaten mit ihrer Kursschwester, unserer Schwester Maria Bona, die wir am Vortag zu Grabe getragen haben, Zeit verbringen konnte, Erinnerungen austauschen, Erlebnisse teilen. Nach ihrem Ordenseintritt arbeitete Schwester Maria Justina zehn Jahre in verschiedenen Wohngruppen und in der Küche. Ab Januar 1958 war sie in der Büglerei tätig, es sollte ihre Lebensaufgabe werden. Bis 1993 war sie gemeinsam mit ihren Mitschwestern und Mitarbeiterinnen für die gesamte Wäsche der Kongregation und der damaligen Anstalt Schönbrunn verantwortlich, ab 1993 ausschließlich für alle anfallende Wäsche im Bereich der Kongregation. Schwester Maria Justina hat ihre Aufgabe mit größter Sorgfalt erledigt und es war ihr Ehrgeiz, stets saubere und ordentlich gebügelte Wäsche abzuliefern. So gewissenhaft wie sie die Wäsche bearbeitete, so umsichtig und verantwortungsvoll wartete sie auch alle Maschinen und Geräte in der Büglerei. Sie zeigte dabei großes Geschick und es erfüllte sie mit Freude und Stolz, wenn ihr von Mitarbeitern der Fachbetriebe bestätigt wurde, dass die Maschinen in vorbildlichen Zustand seien. Über viele Jahre waren im Verantwortungsbereich von Schwester Maria Justina Menschen mit Behinderung, auf ausgelagerten Werkstattplätzen, beschäftigt. Sie gut anzuleiten und ihnen die erforderliche Unterstützung und Förderung zukommen zu lassen, das war Schwester Maria Justina wichtig. Dies war ihre Motivation, sich als Fachkraft in der Heimerziehung zu qualifizieren. Sie liebte ihre Arbeit und sie hat sie getan bis ins hohe Alter. Erst vor knapp zwei Jahren trat sie in den Ruhestand und das fiel ihr sehr schwer. Sie schöpfte Kraft für ihren täglichen Dienst und für ihr Leben aus der Feier der Eucharistie.Sie war ihre Kraftquelle für ihr geistliches Leben.

Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn danken unserer lieben Mitschwester Maria Justina für ihr Lebenszeugnis, für ihr Leben, Beten und Dienen in unserer Gemeinschaft mit einem ewigen “Vergelt’s Gott”.

Nachruf Schwester Maria Bona Janser – 8.02.2021

Am Freitag, den 22.01.2021 ist unsere liebe Mitschwester Maria Bona Janser im Alter von 92 Jahren heimgegangen in die ewige Heimat bei Gott. Ihre körperliche Abwehrkraft reichte nicht mehr aus, sich gegen das Coronavirus zu wehren, mit dem sie sich infiziert hatte. Sie starb im Krankenhaus in Dachau, nachdem sie tags zuvor noch die heilige Kommunion, gleichsam als Wegzehrung, empfangen durfte. Schwester Maria Bonna ist gebürtig im Landkreis Mindelheim. Mit gut 19 Jahren trat sie 1948 als Kandidatin in unser Kloster ein. Am 06.Januar 1949 erhielt sie bei der Einkleidung den Ordensnamen Schwester Maria Bona. Am 07.Januar 1951 legte sie die erste Profess und am 13. Januar 1957 die ewige Profess, die Profess auf Lebenszeit ab. Ihre Berufung im Ordensleben hat sie 70 Jahre lang überzeugend gelebt, ihr Jubiläum in diesem Jahr darf sie nun von der Ewigkeit her mit uns feiern. 20 Jahre war Schwester Maria Bona nach dem Ordenseintritt im Kindergarten in Schönbrunn tätig. Waren es zunächst überwiegend behinderte Kinder, die hier in Schönbrunn in den Wohngruppen lebten, so kamen schon bald Kinder ohne Behinderung aus dem Dorf Schönbrunn und aus der Umgebung hinzu. Es war die Form der Erziehung und Förderung der heutigen integrativen Gruppen in den Kindertagesstätten, für die Schwester Maria Bona mit weiteren Mitschwester ihr ganzes pädagogisches Können und Geschick und ihre Liebe zu den Kindern einsetzten. In weiteren Jahrzehnten verschenkte Schwester Maria Bona ihr gesamtes Können und viel Lebenskraft an Menschen mit besonderen Förderbedarf, die sie über viele Jahre begleitete. Bereits in den 60er und anfangs der70er Jahre besuchte sie Fortbildungen in elementarer Musikerziehung und in pädagogischer Rhythmik. Von 1973 bis 1976 qualifizierte sie sich an der Fachschule in Attl zur Heilerziehungspflegerin. Es war ihr immer wichtig, weiter zu lernen und ihre Arbeit gut zu reflektieren. Mit fachlichem Wissen und mit ihrer Liebe zum Menschen, so wollte sie ihre Arbeit tun. Im Älterwerden erkannte sie, dass die anspruchsvollen Aufgaben im Gruppendienst sie immer mehr und mehr anstrengten. Jedoch wollte sie ihre Dienste der Gemeinschaft weiter zu Verfügung stellen. 1996 ging sie in unser Klostergut Harpfetsham und half dort bei den vielerlei Arbeiten des Hauswesens. Im Februar 2015 kam sie zurück nach Schönbrunn und lebte seither in unserem Schwesternaltenheim in St. Raphael. Sie war dankbar für die Sorge, die sie für sich nun selbst erfahren durfte. So aktiv und engagiert wie sich Schwester Maria Bona in ihren Aufgaben einbrachte, so beheimatet und verwurzelt war sie in unserer Ordensgemeinschaft. Mit ihrem Frohsinn, ihrer Offenheit und Zugewandtheit bereicherte sie unser schwesterliches Miteinander und stärkte mit ihrem Wesen und ihrer Unkompliziertheit unsere Zusammengehörigkeit. Ihre Treue im geistlichen Leben und ihre gesunde Frömmigkeit war nicht nur ihre persönliche Kraftquelle, sie war Zeugnis und Ansporn für ein Leben in der Nachfolge Christi. Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn danken unserer lieben Mitschwester Maria Bona für Ihr Lebenszeugnis, für Ihr Leben, Beten und Dienen in unserer Gemeinschaft mit einem ewigen “Vergelt’s Gott”.

 

Das Corona Virus – 6.02.2021

                                   Foto vom 20.01.2021 in den Dachauer Nachrichten

So sieht das Virus aus, das uns so viel Kummer macht. Auch bei uns Franziskanerinnen von Schönbrunn ist das Virus eingedrungen und hat bewirkt, dass viele unserer Schwestern infiziert wurden. Fast explosionsartig breitete es sich in der zweiten Januarwoche unter uns aus. Wir wissen nicht, wo die Ansteckungskette ihren Anfang nahm. Die positiv getesteten Schwestern erkrankten. Die einen mit relativ geringen Symptomen, andere mit leichten bis heftigen Symptomen und leider sind zwei unserer betagten Mitschwestern an dieser Krankheit gestorben.

Wir sind dankbar, dass unsere Ganeraloberin Sr. M. Gabriele von dem Virus bis heute verschont geblieben ist. Sie musste in dieser Zeit viel schultern. Sie hat sich als hervorragende Krisenmanagerin erwiesen und sie hat liebevoll für uns Schwestern gesorgt.

Zwischenzeitlich sind wir wieder alle negativ getestet und befinden uns in der Rekonvaleszenz-Phase.

Gott segne das neue Jahr 2021 – 1.01.2021

Gott sei uns gnädig und segne uns.

Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,

damit auf Erden sein Weg erkannt wird

und unter allen Völkern sein Heil. (Psalm 67, 2-4)

 

Engel sind Boten Gottes. Sie sind mit uns auf dem Weg. Deshalb dürfen wir guten  Mutes auch in das neue Jahr 2021 gehen

Wir wünschen ein friedvolles, gesundes, von Gott erfülltes neues Jahr.

Herzlichen Glückwunsch Sr. M. Ildefonsa – 27.12.2020

Generaloberin Sr. M. Gabriele (links)  mit Sr. M. Ildefonsa beim Mtitagessen

Am heutigen Sonntag, dem Fest der Hl. Familie, feierte Sr. M. Ildefonsa im Kreis der Mitschwestern den 85. Geburtstag. Am Morgen hatten bereits Pfarrer Msgr. Michael Bartmann und Bürgermeister Kugler zusammen mit den Schwestern der Ordensleitung bei einem schönen Frühstück gratuliert. Aufgrund der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen konnten die Angehörigen nicht zur Feier kommen. Mit herzlichen Telefonaten gratulierten sie aber anstelle der Besuche. Beim Mittagessen im Refektor der Schwesterngemeinschaft, gratulierte Generaloberin Sr. M. Gabriele namens aller Schwestern sehr herzlich unserer Mitschwester zum hohen Geburtstag. Alle Schwestern stimmten gerne in den Kanon “Viel Glück und viel Segen” mit ein. Sr. M. Ildefonsa ist noch eine sehr rüstige 85igerin. Seit 60 Jahren ist sie in unserem Kloster. Sie wollte von Anfang an den Menschen dienen, die sie brauchen. So  hat sie ganz selbstverständlich über viele Jahrzehnte als Heilerziehungspflegerin bei Menschen mit Behinderung gearbeitet. Jetzt ist es ihr Selbstverständnis, für die Menschen zu beten, die ihr Gebet brauchen. Vergelts Gott, liebe Sr. M. Ildefonsa.